Plenty UK
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Der PLENTY ist der eigenwilligste Verdampfer von Storz & Bickel: ein Tischgerät in Form einer Bohrmaschine, mit einer Edelstahl-Kühlspirale als Mundstück und einer Füllkammer, die deutlich größer ausfällt als bei allem, was tragbar ist. Er hängt am Netz, hält die Temperatur beliebig lange und liefert einen Luftstrom von bis zu dreißig Litern je Minute — mit nahezu keinem Zugwiderstand.
Eigenschaften
- Hybrid-Heizsystem mit Doppelhelix-Heizblock
- Temperatur von 130 °C bis 202 °C über sieben Stufen am Einstellrad
- Nach dem Einschalten in höchstens viereinhalb Minuten bereit
- Füllkammer aus Edelstahl mit 3,4 cm³ Volumen
- Edelstahl-Kühlspirale als federndes Mundstück
- Luftstrom bis 30 Liter je Minute, kaum Zugwiderstand
- Netzbetrieb, hält die Temperatur unbegrenzt
- Kein Akku, der altert oder getauscht werden muss
- Kühlspirale vollständig zerlegbar und spülbar
- Kammer nimmt Dosierkapseln auf
- Robustes Gehäuse in Werkzeugform, standfest auf dem Tisch
- Alle Verschleißteile über Jahre einzeln nachkaufbar
- Wärmetauscher aus Edelstahl, Dampfweg ohne Kunststoffkontakt
- Hergestellt in Tuttlingen, drei Jahre Herstellergarantie
Für wen ist der PLENTY gedacht?
Für Kundschaft, die zu Hause dampft, eine große Ladung auf einmal will und kein Interesse an Akkus hat. Der PLENTY ist kein Gerät für die Vitrine — er sieht aus wie Werkzeug und ist so gebaut. Genau darin liegt sein Reiz für eine bestimmte Kundengruppe: keine Elektronik zum Verstellen, kein Akku, der nach drei Jahren nachlässt, dafür eine Dampfmenge, die tragbare Geräte nicht liefern können. Im Handel ist er das Gerät für den Kunden, der weiß, was er will.
Die Kühlspirale als Mundstück
Das auffälligste Bauteil ist die federnde Edelstahl-Kühlspirale, die als Mundstück dient. Der Dampf legt darin einen langen Weg zurück und gibt Wärme an das Metall ab, bevor er die Lippe erreicht. Das Ergebnis ist ein spürbar kühlerer Dampf als bei kurzen Mundstücken, und zwar auch bei den oberen Temperaturstufen. Die Spirale lässt sich abnehmen, zerlegen und vollständig reinigen — sie ist zugleich das Teil, das die Reinigung am meisten erleichtert.
Große Füllkammer aus Edelstahl
Die Kammer fasst 3,4 Kubikzentimeter und bietet damit eine deutlich größere Oberfläche als die Kammern tragbarer Geräte. Für eine Runde reicht eine Füllung, und wer allein dampft, arbeitet eine Ladung über mehrere Sitzungen ab, weil das Material zwischendurch nicht weiterheizt. Die Kammer besteht aus Edelstahl und nimmt Dosierkapseln auf, was die Reinigung nochmals vereinfacht.
Sieben Stufen am Einstellrad
Die Temperatur wird über ein Rad in sieben Stufen zwischen 130 °C und 202 °C gewählt. Das ist gröber als eine gradgenaue Einstellung, deckt in der Praxis aber den gesamten sinnvollen Bereich für trockene Kräuter ab. Ein Vorteil der Stufen: Der Kunde findet seine Einstellung wieder, ohne sich eine Zahl merken zu müssen — bei einem Gerät, das täglich benutzt wird, zählt das mehr als die letzte Kommastelle.
Luftstrom bis dreißig Liter je Minute
Der PLENTY zieht praktisch ohne Widerstand. Bis zu dreißig Liter je Minute strömen durch die Kammer, was der höchste Wert im ganzen Sortiment ist. Wer bisher tragbare Geräte gewohnt war und gegen einen straffen Zug ansaugen musste, merkt den Unterschied beim ersten Zug. Für ältere Kundschaft und für alle, die einen leichten Zug brauchen, ist das oft das entscheidende Argument.
Hybrid-Heizsystem mit Doppelhelix
Der Heizblock arbeitet mit einer doppelten Helix und kombiniert Konvektion mit einem Konduktionsanteil über die Kammerwand. Das sorgt dafür, dass die große Ladung gleichmäßig durchgeheizt wird und nicht nur an der Oberfläche verdampft. Die Aufheizzeit liegt bei höchstens viereinhalb Minuten; danach hält das Gerät die Temperatur, solange es eingeschaltet bleibt — ein Punkt, den nur Netzgeräte bieten.
Reinigung und Verschleißteile
Zu reinigen sind Kühlspirale, Füllkammer und Siebe. Die Spirale wird abgeschraubt, zerlegt und in Isopropylalkohol eingelegt; die Kammer wird ausgeklopft und ausgebürstet. Weil kein Kunststoff im Dampfweg liegt, lassen sich alle Teile ohne Rücksicht behandeln. Siebe und Dichtungen sind Verschleißteile und einzeln nachkaufbar — für den Handel ein kleines, aber regelmäßiges Folgegeschäft.
Kein Akku — Vor- und Nachteil
Der PLENTY hat keinen Akku und muss an der Steckdose bleiben. Das schließt den mobilen Einsatz aus, nimmt aber auch das häufigste Ausfallrisiko heraus: Kein Akku, der nach Jahren nachlässt, keine Ladezyklen, keine Standzeitprobleme. Für die Beratung ist das eine klare Ansage — wer unterwegs dampfen will, braucht ein zweites Gerät; wer zu Hause bleibt, bekommt ein Gerät, das praktisch nicht altert.
PLENTY, VOLCANO oder tragbares Gerät?
Der VOLCANO arbeitet mit Ballon und Lüfter und bedient eine Runde; der PLENTY wird direkt gezogen und ist eher ein Einzelplatzgerät mit großer Kammer. Preislich liegt der PLENTY deutlich unter beiden Volcano-Modellen. Gegenüber tragbaren Geräten liefert er mehr Dampf und einen leichteren Zug, ist dafür ortsgebunden. Viele Kunden haben am Ende beides: ein tragbares Gerät für unterwegs und den PLENTY für zu Hause.
Warum die Bauform kein Zufall ist
Die Pistolenform wirkt zunächst befremdlich, hat aber einen Grund: Sie verlagert das Gewicht in die Hand und macht das Gerät standfest, während die Kühlspirale nach oben absteht und nicht anstößt. Man hält den PLENTY wie ein Werkzeug, nicht wie ein Feuerzeug. Wer ihn einmal benutzt hat, versteht die Form; im Laden lohnt es sich deshalb, ihn in die Hand zu geben statt ihn nur zu zeigen.
So benutzt du das Gerät
- Füllkammer locker mit gemahlenen Kräutern füllen oder eine Dosierkapsel einsetzen.
- Kammer einsetzen, Gerät einschalten und die Stufe am Einstellrad wählen.
- Bis zu viereinhalb Minuten aufheizen lassen, bis die Kontrollleuchte erlischt.
- An der Kühlspirale langsam und gleichmäßig ziehen — der Zugwiderstand ist gering.
- Nach der Anwendung Kammer ausleeren und die Kühlspirale abnehmen und reinigen.
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