Arizer Solo III Version 2.0 Sea of Green
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Solo III Version 2.0 Sea of Green

SKU: 7746
Smono Jungle

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SKU: 7746
Beschreibung

Der Arizer Solo III ist der Nachfolger der Solo-Reihe und arbeitet als Hybrid mit rund achtzig Prozent Konvektionsanteil: Die Kräuter liegen im Glasröhrchen, die heiße Luft strömt hindurch, statt sie über eine Metallwand aufzuheizen. Er beherrscht Session- und On-Demand-Betrieb, ist in rund fünfzehn Sekunden bereit und führt den Dampf auf dem gesamten Weg durch Borosilikatglas.

Eigenschaften

  • Hybrid-Heizung mit rund 80 % Konvektionsanteil
  • Gradgenaue Temperaturwahl von 50 °C bis 220 °C
  • In etwa 15 Sekunden auf Temperatur
  • Session-Modus und On-Demand-Modus in einem Gerät
  • 3400 mAh Akku für bis zu drei Stunden Session-Betrieb
  • USB-C mit Power Delivery, Nutzung während des Ladens
  • Farb-OLED, das sich mit der Geräteausrichtung dreht
  • Zwei Röhrchengrößen im Lieferumfang: Standard und XL
  • Dampfweg vollständig aus Borosilikatglas

Für wen ist der Solo III gedacht?

Für Kundschaft, die Geschmack und Dampfqualität über Kompaktheit stellt. Der Solo III ist ausdrücklich kein Taschengerät: Mit 118 mm Länge, 40 mm Durchmesser und 280 Gramm liegt er spürbar schwer in der Hand und braucht eine Jackentasche statt einer Hosentasche. Wer das akzeptiert, bekommt dafür einen kompromisslosen Glasdampfweg, einen Akku für einen ganzen Verkaufstag und beide Betriebsarten in einem Gerät. Im Handel ist er das Modell für Kunden, die schon einmal einen einfachen Verdampfer hatten und jetzt wissen wollen, was der Unterschied ausmacht.

Das Glasröhrchen ist die Kammer

Arizer geht einen anderen Weg als die meisten Hersteller: Statt in eine feste Metallkammer wird in ein Glasröhrchen gefüllt, das anschließend in den Heizschacht gesetzt wird. Das bringt zwei handfeste Vorteile. Der Dampf berührt auf dem gesamten Weg vom Kraut bis zur Lippe ausschließlich Glas — kein Metall, kein Kunststoff, keine Dichtung, die Geschmack abgibt. Und zum Wechseln der Ladung zieht man einfach das Röhrchen heraus, statt eine heiße Kammer auszukratzen. Das Standardröhrchen fasst rund 0,3 Gramm, das ebenfalls beiliegende XL-Röhrchen etwa das Doppelte und hat zusätzliche Luftlöcher für einen spürbar offeneren Zug.

Hybrid-Heizung: achtzig Prozent Konvektion

Der Keramikheizer erwärmt in erster Linie die durchströmende Luft, nicht die Kammerwand. Das Kraut wird also von heißer Luft durchzogen wie in einem Kamin, statt an einer heißen Fläche anzubacken. Der verbleibende Konduktionsanteil von rund zwanzig Prozent sorgt dafür, dass die Ladung auch ohne Zug auf Temperatur bleibt — das ist genau der Grund, weshalb der Solo III im Session-Betrieb gleichmäßig extrahiert und nicht nach dem dritten Zug abfällt. In der Praxis heißt das: voller Geschmack bei den ersten Zügen, dichter Dampf im weiteren Verlauf, und am Ende ein gleichmäßig gebräuntes statt fleckiges Kraut.

Session-Modus und On-Demand-Modus

Im Session-Modus hält das Gerät die eingestellte Temperatur über eine wählbare Dauer von einer bis zwanzig Minuten. Das ist die klassische Betriebsart für eine Ladung, die in einem Zug durchgezogen wird. Der On-Demand-Modus heizt dagegen nur, solange tatsächlich gezogen wird, und schaltet die Heizung danach ab. Das schont nicht nur den Akku — es liefert über hundert Züge je Ladung statt drei Stunden Dauerbetrieb —, sondern hält auch die Ladung frisch, wenn über den Tag verteilt nur einzelne Züge genommen werden. Umgeschaltet wird direkt am Gerät, ohne Menüsuche.

Temperatur, Farbdisplay und Voreinstellungen

Der Temperaturbereich reicht von 50 °C bis 220 °C und lässt sich wahlweise in Ein-Grad- oder Zehn-Grad-Schritten verstellen — grobe Sprünge zum Suchen, feine zum Nachjustieren. Das Farb-OLED zeigt Soll- und Isttemperatur gleichzeitig, dazu den Sessionstand und den Akkufüllstand. Praktisch im Alltag: Die Anzeige dreht automatisch mit, wenn das Gerät umgedreht in der Hand liegt. Fünf Temperaturvoreinstellungen lassen sich mit eigenen Werten belegen, sodass Stammkunden ihre bevorzugte Einstellung nicht jedes Mal neu suchen müssen.

Akku, USB-C und Power Delivery

Der fest verbaute Akku mit 3400 mAh reicht für rund zehn bis vierzehn Sessions oder drei Stunden Dauerbetrieb — das deckt einen kompletten Tag ab, ohne dass zwischendurch geladen werden muss. Geladen wird über USB-C mit Power-Delivery-Unterstützung, also deutlich schneller als über einen einfachen USB-Anschluss. Ein Netzteil mit 5 Volt und 3 Ampere liegt bei. Weil Pass-Through unterstützt wird, lässt sich der Solo III auch am Kabel weiterbenutzen; für den Einsatz als Vorführgerät im Ladenlokal ist das der entscheidende Punkt.

Reinigung und Wartung

Der Aufwand ist gering, weil der Dampfweg aus Glas besteht. Das Röhrchen wird nach der Ladung ausgeklopft und bei Bedarf in Isopropylalkohol eingelegt; der Heizschacht wird mit der beiliegenden Bürste ausgekehrt. Verharzt ein Röhrchen stärker, lässt es sich vollständig einweichen, ohne dass Elektronik in der Nähe wäre. Die Edelstahlsiebe im Röhrchen sind Verschleißteile und liegen in vierfacher Ausführung bei. Wer regelmäßig reinigt, hält Zugwiderstand und Geschmack über Jahre konstant.

Wasserfilter und Zubehör im Karton

Neben den beiden Aromaröhrchen liegen zwei satinierte Röhrchen bei, die als Wasserpfeifenadapter mit 14-mm-Anschluss dienen — Standard-Bubbler passen also ohne Zukauf. Dazu kommen zwei Transportröhrchen für vorbereitete Ladungen, vier Silikonkappen, vier Edelstahlsiebe und ein Rührwerkzeug. Für den Handel bedeutet das eine ungewöhnlich vollständige Erstausstattung: Der Kunde braucht am Verkaufstag nichts nachzukaufen.

Was ist neu gegenüber dem Solo II MAX?

Der Solo II MAX bleibt das Ausdauergerät mit zwei Wechselzellen und 90 bis 180 Minuten Laufzeit. Der Solo III setzt dagegen auf den On-Demand-Modus, das Farbdisplay mit mitdrehender Anzeige, die deutlich kürzere Aufheizzeit von rund fünfzehn statt vierzig Sekunden und Power-Delivery-Laden. Wer Wechselakkus braucht, bleibt beim MAX; wer schnell einzelne Züge nehmen will, nimmt den III.

So benutzt du das Gerät

  1. Glasröhrchen locker mit gemahlenen Kräutern füllen, keinesfalls stopfen.
  2. Röhrchen in den Heizschacht setzen und das Gerät einschalten.
  3. Temperatur wählen und zwischen Session- und On-Demand-Modus entscheiden.
  4. Rund fünfzehn Sekunden aufheizen lassen, dann langsam und gleichmäßig ziehen.
  5. Röhrchen entnehmen, ausklopfen und den Heizschacht mit der Bürste reinigen.