XMax Starry 4 Kit Evergreen
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Der Starry 4 ist das meistverkaufte Gerät von XMax und der Grund dafür ist einfach: Er bietet Wechselakku, gradgenaue Temperatur, einstellbaren Luftstrom und ein magnetisches Zirkonium-Mundstück zu einem Preis, für den andere Hersteller ein Gerät mit fest verbauter Zelle und drei Temperaturstufen verkaufen. Für den Handel ist er der Artikel, an dem sich die Preisklasse unter hundert Euro entscheidet. Dazu kommt, dass praktisch jedes Verschleißteil einzeln lieferbar ist — vom Sieb bis zur Zelle.
Eigenschaften
- Konduktionsheizung mit Keramikkammer für gleichmäßige Verdampfung — dichter Dampf ab dem ersten Zug
- Temperatur von 100 °C bis 240 °C, in Schritten von 1 °C — die volle Spanne von Aroma bis kräftiger Extraktion
- In rund 30 Sekunden auf Betriebstemperatur, gemeldet durch Vibration
- Einstellbarer Luftstrom für den gewünschten Zugwiderstand, von locker bis straff stufenlos regelbar
- Magnetisches Mundstück aus Zirkonium, gekühlt und geschmacksneutral, mit einer Hand abnehmbar
- Austauschbarer 18650-Akku mit 2550 mAh — nach Jahren tauschbar statt Gerät ersetzen
- USB-C mit Pass-Through — Betrieb während des Ladens möglich, also auch am Schreibtisch nutzbar
- Ladedauer rund 2,5 Stunden bei leerem Akku, über Nacht also lange fertig
- Drehbares OLED-Display mit Temperatur, Akkustand und Session-Timer, unabhängig davon wie das Gerät in der Hand liegt
- Vibrationsfeedback beim Erreichen der Zieltemperatur sowie am Ende der Session
- Füllkammer für rund 0,25 g gemahlenes Material, fein gemahlen und locker gefüllt
- Für Kräuter und mit Wachsbecher auch für Konzentrate geeignet — ein Gerät für beide Materialien
- Drei Gehäusefarben: Schwarz, Evergreen und Very Peri — Technik in allen drei identisch
- Als Kit mit Glasmundstück, Sieben und Reinigungswerkzeug — nichts muss nachgekauft werden
Für wen ist der Starry 4 gedacht?
Für Kundschaft, die zum ersten Mal ein richtiges Gerät kauft und trotzdem nicht in zwei Jahren wieder kaufen will. Der Starry 4 hat die Ausstattung der Mittelklasse zum Einstiegspreis: Wechselakku, gradgenaue Regelung, einstellbaren Zug. Im Laden ist er das Gerät, das man dem Kunden in die Hand gibt, der eigentlich nach dem billigsten Stift gefragt hat — der Unterschied ist im ersten Zug zu spüren, und der Aufpreis fällt danach kaum noch ins Gewicht. Wer im Laden zwei Geräte nebeneinanderlegt, sieht den Unterschied nicht; wer sie anschaltet, schon.
Konduktion mit Keramikkammer
Der Starry 4 erhitzt das Material über die Kammerwand. Die Kammer ist aus Keramik, fasst rund 0,25 Gramm und gibt die Wärme gleichmäßig ab, ohne den Geschmack zu verfälschen, wie es blankes Metall auf Dauer tut. Konduktion bedeutet dichten Dampf ab dem ersten Zug und eine kurze Aufheizzeit; sie bedeutet aber auch, dass fein gemahlen und locker gefüllt werden muss. Wer das beherzigt, holt aus einer Ladung mehr heraus als aus mancher Konvektionsmaschine zum doppelten Preis. Grob gemahlenes Material lässt die Luft ungenutzt durch und ist der häufigste Grund für Beschwerden über zu wenig Dampf.
Gradgenau von 100 bis 240 Grad
Die Temperatur lässt sich in Ein-Grad-Schritten zwischen 100 und 240 Grad einstellen — das ist die volle Spanne von den flüchtigen Aromen im unteren Bereich bis zur kräftigen Extraktion oben. Für die Beratung ist das der wichtigste Punkt der Ausstattung, weil er die häufigste Rückfrage beantwortet: Ja, man kann genau die Temperatur wählen, die man will, und muss sich nicht zwischen drei vorgegebenen Stufen entscheiden, von denen keine passt. Wer unsicher ist, fängt bei 185 Grad an und geht in Fünferschritten hoch, bis der Zug passt.
Einstellbarer Luftstrom
Am Gerät lässt sich der Zugwiderstand verstellen. Weit geöffnet zieht der Starry 4 leicht und liefert milden, kühlen Dampf; gedrosselt wird der Zug straffer und der Dampf dichter. Das klingt nach einem Detail, ist aber die Antwort auf die Beschwerde, die bei tragbaren Verdampfern am häufigsten kommt — der Zug sei zu eng. In dieser Preisklasse bietet das sonst kaum ein Hersteller, und es ist im Verkaufsgespräch in zehn Sekunden vorgeführt. Wer den Starry an eine Wasserpfeife hängt, öffnet ihn ganz — der Widerstand kommt dann vom Wasser.
Magnetisches Zirkonium-Mundstück
Das Mundstück sitzt magnetisch und besteht aus Zirkonium — einem Werkstoff, der Wärme schlecht leitet und deshalb kühl bleibt, während der Dampf hindurchströmt. Es lässt sich mit einer Hand abnehmen, was beim Befüllen und beim Reinigen zählt. Zirkonium nimmt zudem keinen Eigengeschmack an; wo Kunststoffmundstücke nach einigen Wochen mitschmecken, bleibt der Dampf hier so neutral wie am ersten Tag. Ersatz ist einzeln lieferbar. Ein zweites Mundstück im Regal kostet wenig und erspart dem Kunden die Woche ohne Gerät.
Wechselakku statt fest verbauter Zelle
Der Starry 4 läuft mit einer 18650-Zelle mit 2550 mAh, die sich herausnehmen und tauschen lässt. Das ist der Punkt, an dem sich dieses Gerät von der gesamten Billigklasse abhebt: Wenn der Akku nach zwei Jahren schwächelt, wird er für wenige Euro ersetzt statt das Gerät. Für den Handel heißt das ein Ersatzartikel im Regal und ein Kunde, der wiederkommt, statt einer Reklamation. Geladen wird über USB-C, mit Pass-Through auch im Betrieb. Zwei geladene Zellen in der Tasche ersetzen jede Powerbank und wiegen zusammen weniger als ein Ladekabel.
Drehbares Display und Vibration
Das OLED-Display lässt sich drehen, sodass die Anzeige unabhängig davon lesbar bleibt, wie das Gerät in der Hand liegt. Angezeigt werden Zieltemperatur, Isttemperatur, Akkustand und der Session-Timer. Erreicht der Starry 4 die eingestellte Temperatur, meldet er das durch Vibration — man muss also nicht aufs Display schauen, um zu wissen, wann es losgeht. Nach Ablauf der Session schaltet er selbsttätig ab. Der Timer läuft sichtbar herunter, sodass sich die Session auch ohne Blick auf die Uhr einteilen lässt.
Kräuter und Konzentrate
Ab Werk ist der Starry 4 ein Kräuterverdampfer. Mit dem separat erhältlichen Wachsbecher nimmt dieselbe Kammer auch Konzentrate auf, sodass ein Gerät beides abdeckt. Der Becher wird eingesetzt, das Konzentrat kommt hinein, die Temperatur wird höher gewählt — mehr ist nicht zu tun. Für den Handel ist das ein naheliegender Zusatzverkauf und für den Kunden der Grund, kein zweites Gerät anschaffen zu müssen. Zu beachten ist nur die höhere Temperatur: Konzentrate brauchen rund 30 Grad mehr als Kräuter.
Reinigung und Verschleißteile
Die Kammer wird nach der Session mit der Bürste ausgekehrt, solange sie noch warm ist. Mundstück, Sieb und Keramikfilter lassen sich abnehmen und in Isopropylalkohol einlegen. Alle Verschleißteile sind einzeln lieferbar: Siebe, Filter, Keramikadapter, Mundstückspitzen, Dichtungen und der Akku selbst. Ein Gerät, das sich instand setzen lässt, bleibt im Sortiment kalkulierbar — der Ersatzteilumsatz übertrifft bei diesem Modell erfahrungsgemäß den Geräteumsatz. Wir empfehlen, Siebe und Keramikfilter als Set vorzuhalten — sie gehen am häufigsten über die Theke.
Starry 4, V4 Pro oder Ace?
Der Starry 4 ist der Allrounder: Konduktion, dichter Dampf, größte Verbreitung, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der V4 Pro ist der Geschmacksspezialist mit reiner Konvektion und On-Demand-Betrieb — feiner im Aroma, aufwendiger in der Handhabung. Der Ace ist der bequemste der drei, weil er sich per Schieber selbst entleert, und der einzige mit Boost bis 255 Grad. Alle drei nutzen 18650-Wechselakkus. Preislich liegen alle drei so dicht beieinander, dass die Entscheidung über die Nutzung fällt, nicht über das Budget.
So benutzt du das Gerät
- Mundstück abnehmen und die Keramikkammer locker mit fein gemahlenem Material füllen.
- Gerät durch fünfmaliges Drücken einschalten und die Temperatur wählen.
- Rund dreißig Sekunden aufheizen lassen, bis das Gerät vibriert.
- Luftstrom am Regler auf den gewünschten Zugwiderstand einstellen und langsam ziehen.
- Nach der Session die Kammer noch warm ausbürsten und das Mundstück abnehmen.
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