XMax V4 Pro Kit Schwarz
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Der V4 Pro ist der Konvektionsverdampfer von XMax: Das Material wird ausschließlich von heißer Luft erhitzt, nicht von der Kammerwand. Das kostet ein paar Sekunden mehr Vorbereitung und liefert dafür ein Aroma, das Konduktionsgeräte nicht erreichen. Dazu kommen zwei Betriebsarten, gradgenaue Regelung, ein Farbdisplay und ein Wechselakku — für eine Preisklasse, in der Konvektion sonst nicht vorkommt. Der Aufpreis gegenüber dem Starry 4 ist überschaubar und im ersten Zug begründet — das lässt sich am Tresen vorführen.
Eigenschaften
- Reine Konvektionsheizung — Erhitzung ausschließlich durch heiße Luft — das Heizelement berührt das Material nicht
- Session-Modus und On-Demand-Modus frei wählbar, am Gerät umschaltbar ohne Menü
- Temperatur von 100 °C bis 220 °C, in Schritten von 1 °C — feiner regelbar als jedes Stufengerät
- Aufheizzeit von rund 11 Sekunden, schnellster Wert seiner Klasse
- Farbiges OLED-Display mit Temperatur, Akkustand und Betriebsart, auch bei Tageslicht ablesbar
- Austauschbarer 18650-Akku, per USB-C geladen — Ersatzzelle statt Ersatzgerät
- Einstellbarer Luftstrom für den gewünschten Zugwiderstand, wirkt bei Konvektion stärker als bei Konduktion
- Glasmundstück mit integriertem 14-mm-Wasserfilteradapter — passt ohne Zubehör auf jede Wasserpfeife
- Isolierter Luftweg für unverfälschten Geschmack, der Dampf kühlt auf dem Weg nach oben ab
- Vibrationsfeedback beim Erreichen der Zieltemperatur sowie am Ende der Session
- Dosierkapseln als Zubehör — Ladungen im Voraus vorbereiten — halbiert den Reinigungsaufwand
- Mit Wachsbecher auch für Konzentrate geeignet — Wachsbecher als Zubehör
- Vier Gehäusefarben: Schwarz, Blau, Lila und Silber — Technik in allen vier identisch
- Als Kit mit Glasmundstück, Sieben und Reinigungswerkzeug — nichts muss nachgekauft werden
Für wen ist der V4 Pro gedacht?
Für Kundschaft, die schon einen Konduktionsverdampfer besessen hat und den Unterschied im Geschmack sucht. Wer vom Starry 4 oder einem vergleichbaren Gerät kommt, merkt beim ersten Zug, dass hier etwas anderes passiert: weniger Dampfwolke, mehr Aroma. Im Handel ist der V4 Pro deshalb kein Einstiegsgerät, sondern das Gerät für den zweiten Kauf — und für alle, die einen Wasserfilteranschluss brauchen, ohne dafür dreihundert Euro auszugeben. Für die Beratung heißt das: Wer nach dicken Wolken fragt, ist hier falsch; wer nach Geschmack fragt, genau richtig.
Reine Konvektion
Bei reiner Konvektion berührt das Heizelement das Material nicht. Angesaugte Luft wird erhitzt und strömt durch die Ladung, die dadurch nur beim Ziehen erwärmt wird. Das hat zwei Folgen: Der Geschmack bleibt bis zum letzten Zug erhalten, weil zwischen den Zügen nichts nachgart, und das Material verbrennt auch bei hoher Temperatur nicht. Der Preis dafür ist ein etwas dünnerer erster Zug — wer die dichte Wolke will, ist bei Konduktion besser aufgehoben. Ein weiterer Vorteil zeigt sich erst nach Wochen: Die Kammer bleibt sauber, weil nichts an heißem Metall festbäckt.
Session- und On-Demand-Modus
Im Session-Modus hält der V4 Pro die Temperatur über eine feste Zeit, wie es die meisten Geräte tun. Im On-Demand-Modus heizt er nur, solange die Taste gedrückt ist — jeder Zug wird einzeln erzeugt, es geht nichts verloren, wenn das Gerät zwischendurch liegen bleibt. Wer sparsam dampft, holt aus einer Ladung deutlich mehr Züge heraus. Beide Betriebsarten sind am Gerät umschaltbar, ohne Menü und ohne App. In der Praxis fahren die meisten Kunden Session für die Abende zu Hause und On-Demand für unterwegs.
Elf Sekunden Aufheizzeit
Vom Einschalten bis zur Zieltemperatur vergehen rund elf Sekunden. Das ist ein Wert, den in dieser Preisklasse sonst kein Konvektionsgerät erreicht, und er ist der eigentliche Grund, weshalb der On-Demand-Betrieb überhaupt praktisch ist: Nur wenn das Aufheizen so kurz ist, lohnt es sich, für jeden Zug neu zu heizen. Im Verkaufsgespräch lässt sich das vorführen, indem man mitzählt — mehr Beweis braucht es nicht. Elf Sekunden bedeuten auch, dass der Akku länger reicht — jede Sekunde Heizen kostet Ladung.
Gradgenaue Temperatur bis 220 Grad
Die Regelung arbeitet in Ein-Grad-Schritten zwischen 100 und 220 Grad. Weil die Konvektion das Material schonender behandelt, liegt der nutzbare Bereich höher als bei Konduktionsgeräten: Was dort bei 200 Grad schon anbrennt, bleibt hier sauber. Kunden, die den Verdampfer als Ersatz für andere Konsumformen sehen, arbeiten meist zwischen 190 und 210 Grad; wer auf Geschmack aus ist, bleibt unter 180. Als Faustregel gilt: unter 180 Grad Aroma, über 200 Grad Wirkung, dazwischen der Alltagsbereich.
Glasmundstück mit 14-mm-Adapter
Das mitgelieferte Glasmundstück hat einen 14-Millimeter-Schliff integriert und passt damit ohne weiteres Zubehör auf jede handelsübliche Wasserpfeife. Für einen tragbaren Verdampfer dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich, denn üblicherweise wird der Adapter separat verkauft. Gekühlter Dampf durch Wasser ist für viele Kunden der Punkt, an dem ein Verdampfer zum Alltagsgerät wird — und dieses Argument liegt hier bereits im Karton. Wer keinen Wasserfilter hat, nutzt dasselbe Mundstück ganz normal — der Schliff stört nicht.
Einstellbarer Luftstrom
Der Zugwiderstand lässt sich am Gerät regeln. Bei Konvektion wirkt sich das stärker aus als bei Konduktion, weil die Luftmenge unmittelbar bestimmt, wie viel Wärme die Ladung erreicht: Ein weit geöffneter Luftweg erzeugt kühleren, milderen Dampf, ein gedrosselter dichteren und wärmeren. Wer den V4 Pro an einer Wasserpfeife betreibt, öffnet ihn ganz — dort ist der Widerstand ohnehin schon durch das Wasser gegeben. Für den ersten Zug lohnt es sich, den Luftweg leicht zu drosseln und danach zu öffnen.
Wechselakku und USB-C
Die 18650-Zelle lässt sich herausnehmen. Wer viel unterwegs ist, führt eine zweite mit und tauscht statt zu laden; wer das Gerät jahrelang behält, ersetzt die Zelle statt den Verdampfer. Geladen wird über USB-C. Für den Handel ist der Wechselakku ein Verkaufsargument und ein Ersatzteil zugleich — beides zahlt auf dieselbe Rechnung ein, weil ein reparierbares Gerät den Kunden im Laden hält. Eine geladene Ersatzzelle kostet weniger als eine Tankfüllung und macht das Gerät unabhängig vom Kabel.
Reinigung
Weil das Heizelement das Material nicht berührt, setzt sich in der Kammer weniger fest als bei Konduktionsgeräten — der V4 Pro muss seltener gereinigt werden. Das Sieb am Kammerboden wird nach einigen Sessions herausgenommen und in Isopropylalkohol eingelegt, ebenso das Glasmundstück. Wer Dosierkapseln verwendet, kommt noch länger ohne Reinigung aus, weil das Material die Kammerwand gar nicht berührt. Mit Dosierkapseln lässt sich der Reinigungsabstand auf ein Vielfaches strecken — für Vielnutzer die wichtigste Zusatzanschaffung.
V4 Pro oder Starry 4?
Der Starry 4 ist das Gerät für dichten Dampf, sofortigen Betrieb und den niedrigsten Preis. Der V4 Pro ist das Gerät für Geschmack, sparsamen Verbrauch und den Anschluss an eine Wasserpfeife. Beide haben Wechselakku, gradgenaue Regelung und einstellbaren Luftstrom; sie unterscheiden sich in der Heizart und damit im Charakter. Wer beides will, kauft den Starry 4 und rüstet später nach. Ein Hinweis für den Verkauf: Beide Geräte teilen sich einen Teil des Zubehörs, etwa Kapseln und Zellen.
So benutzt du das Gerät
- Kammer öffnen und locker mit fein gemahlenem Material füllen oder eine Dosierkapsel einsetzen.
- Gerät einschalten, Betriebsart wählen und die Temperatur einstellen.
- Rund elf Sekunden aufheizen lassen, bis das Gerät vibriert.
- Langsam und gleichmäßig ziehen; im On-Demand-Modus die Taste dabei gedrückt halten.
- Nach der Session die Kammer ausleeren und das Sieb bei Bedarf reinigen.
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