Der G3 ist Verdampfen in der einfachsten denkbaren Form: zwei Teile, ein Unibody aus Borosilikatglas und eine unverlierbare Kappe. Keine Elektronik, kein Akku, kein Metall im Dampfweg — nur Glas, Hitze von außen und der Klick der Kappe. Mit einer Kammer von 0,05 g ist er von vornherein für Mikrodosierung gebaut und damit das sparsamste Gerät im ganzen Sortiment. Für den Handel ist er der günstigste Weg, einem Kunden den Klick einmal vorzuführen.
Eigenschaften
- Nur zwei Teile: Captive Cap und Unibody aus Borosilikatglas mit Spitze und Mittelteil — nichts, was sich lösen oder verschleißen könnte
- Ganzglasgerät ohne Metall im Dampfweg — der reinste Geschmack im Sortiment — man schmeckt ausschließlich das Material
- Kammergröße 0,05 g, von vornherein für Mikrodosierung ausgelegt — eine Prise, keine volle Ladung
- Kreisförmiger Luftkanal für einen leichten, gleichmäßigen Zug ohne störenden Widerstand
- Eingebauter Glasschirm verhindert das Einatmen von Material und braucht deshalb nie getauscht zu werden
- Dreiflügelige Kappenauflage sorgt für die immer gleiche Position der Kappe und damit für reproduzierbare Wärme
- Anti-Roll-Technologie hält das Gerät sicher auf glatten Oberflächen — das einzige Modell, das man tatsächlich zerbrechen kann
- Bi-Metall-Kappe mit hörbarem Klick als Temperaturanzeige, ganz ohne Elektronik, ein zweiter Klick meldet das Nachheizen
- Kein Akku und keine Ladezeit — erhitzt wird mit einer Fackel oder einem Jetfeuerzeug — Glas reagiert nicht auf ein Magnetfeld
- Nicht mit Induktionsheizern kompatibel, weil Glas kein Metall ist, was im Verkaufsgespräch klar gesagt werden sollte
- Unverlierbare Captive Cap, die beim Erhitzen am Gerät bleibt und beim Erhitzen nicht verrutscht
- Glas nimmt keinen Eigengeschmack an, auch nach Monaten nicht — anders als beschichtete Teile, deren Oberfläche irgendwann durch ist
- Vollständig in Isopropylalkohol zu reinigen, ohne Rücksicht auf Dichtungen — es gibt keine, auf die Rücksicht zu nehmen wäre
- Günstigstes Gerät der Marke, gefertigt in Wisconsin, ohne Abstriche am Prinzip
Für wen ist der G3 gedacht?
Für Kundschaft, der es um Geschmack geht und um sonst nichts. Glas gibt keinerlei Eigenaroma ab, und weil im G3 kein einziges Metallteil im Dampfweg liegt, schmeckt man ausschließlich das Material. Der Preis ist der niedrigste im Sortiment, die Kammer die kleinste. Im Handel ist der G3 zweierlei: das günstige Einstiegsgerät für den neugierigen Kunden und das Zweitgerät für den Kenner, der zu Hause bewusst wenig und dafür sauber dampfen will. Diese doppelte Rolle macht ihn zum Artikel mit der höchsten Stückzahl im DynaVap-Regal.
Zwei Teile, mehr nicht
Der G3 besteht aus einem Unibody — Spitze und Mittelteil sind ein einziges Stück Glas — und der Kappe. Es gibt keine Schraubverbindung, keinen O-Ring, keinen Kondensator, nichts, was sich lösen oder verschleißen könnte. Wer schon einmal einen zerlegbaren DynaVap gereinigt hat, weiß, dass genau darin der Aufwand steckt; hier entfällt er vollständig. Der Preis dafür ist, dass sich am Zug nichts einstellen lässt. Wer maximale Einfachheit sucht, bekommt sie hier in ihrer reinsten Form.
Der Glasschirm
Im Unibody ist ein Schirm aus Glas eingearbeitet, der verhindert, dass Material mit dem Zug in den Mund gelangt. Bei einem Gerät ohne Sieb aus Metall ist das die einzige mögliche Lösung, und sie funktioniert. Weil der Schirm Teil des Unibodys ist, kann er nicht verrutschen, nicht verloren gehen und nicht getauscht werden müssen — anders als die Metallsiebe der übrigen Modelle, die Verschleißteile sind. Damit entfällt beim G3 das Verschleißteil, das bei allen anderen Modellen am häufigsten nachgekauft wird.
Der Klick als Temperaturanzeige
In der Kappe sitzt ein Bi-Metall, das sich bei Erreichen der Verdampfungstemperatur verformt und dabei hörbar klickt. Erhitzen, Klick abwarten, Flamme wegnehmen, ziehen. Ein zweiter Klick beim Abkühlen zeigt an, wann nachgeheizt werden muss. Beim G3 ist die dreiflügelige Auflage wichtig: Sie sorgt dafür, dass die Kappe immer in derselben Position sitzt und die Wärme dadurch reproduzierbar in das Glas geht. Sitzt die Kappe schief, wird das Glas einseitig heiß und der Zug ungleichmäßig.
Warum kein Induktionsheizer
Induktionsheizer erwärmen Metall über ein Magnetfeld. Glas reagiert darauf nicht, und deshalb funktioniert der G3 ausschließlich mit einer Flamme. Das sollte im Verkaufsgespräch klar gesagt werden, weil Kunden, die bereits einen Heizer besitzen, sonst enttäuscht werden. Umgekehrt gilt: Wer ohnehin mit dem Jetfeuerzeug arbeitet, verliert nichts — und ein Feuerzeug kostet einen Bruchteil eines Induktionsheizers. Ein Jetfeuerzeug gehört deshalb in jede Bestellung mit einem G3.
Mikrodosierung mit 0,05 Gramm
Die Kammer fasst ein halbes Zehntelgramm — das ist eine Prise, nicht eine Ladung. Der G3 ist damit kein Gerät für lange Sessions, sondern für zwei, drei bewusste Züge. Für Kundschaft, die den Verbrauch senken will, ist das genau richtig; für Kundschaft, die eine Runde bedienen will, völlig ungeeignet. Diese Unterscheidung sollte im Beratungsgespräch früh fallen, sonst landet das Gerät in der Schublade. Diese Unterscheidung sollte im Beratungsgespräch früh fallen, sonst landet das Gerät in der Schublade.
Anti-Roll und Handhabung
Ein rundes Glasrohr, das vom Tisch rollt, ist ein Gerät, das nach zwei Wochen kaputt ist. Der G3 hat deshalb eine Anti-Roll-Geometrie, die genau das verhindert. Trotzdem bleibt Glas Glas: Es ist das einzige DynaVap-Modell, das man tatsächlich zerbrechen kann, und darauf sollte man den Kunden hinweisen. Wer es in der Hosentasche mitnehmen will, braucht ein passendes Etui — ein naheliegender Zusatzverkauf. Ein Etui kostet wenige Euro und verhindert den einzigen Schaden, den dieses Gerät nehmen kann.
Reinigung
Das Gerät kommt vollständig in Isopropylalkohol; es gibt keine Dichtung, auf die Rücksicht zu nehmen wäre, und keine Beschichtung, die angegriffen werden könnte. Nach dem Bad kurz ausspülen und trocknen lassen. Weil man am Glas sofort sieht, wann es Zeit ist, wird der G3 in der Praxis öfter gereinigt als die Metallmodelle — und schmeckt deshalb dauerhaft am saubersten. Weil Glas durchsichtig ist, sieht man den Reinigungsbedarf, statt ihn zu schmecken.
Was der niedrige Preis bedeutet
Der G3 ist das günstigste Gerät der Marke, und das ohne Abstriche am Prinzip: dieselbe Kappe, derselbe Klick, dieselbe Fertigung in Wisconsin. Gespart wird an Material und Teilezahl, nicht an Qualität. Für den Handel ist er deshalb der Artikel, mit dem sich DynaVap überhaupt erst erklären lässt — wer für kleines Geld einmal den Klick gehört hat, kommt für ein Titanmodell zurück. Wer für kleines Geld einmal den Klick gehört hat, kommt für ein Titanmodell zurück.
G3, B2 oder M7?
Der G3 ist das Ganzglasgerät für Geschmack und Mikrodosierung, ohne jede Einstellmöglichkeit und ohne Induktionstauglichkeit. Der B2 ist der Einstieg aus Edelstahl mit größerer Kammer, Anti-Roll und 10-mm-Anschluss ab Werk. Der M7 ist der Klassiker im Zigarettenformat mit modularem Aufbau und Adjust-a-Bowl. Wer den reinsten Geschmack sucht, nimmt den G3; wer Flexibilität will, eines der Metallmodelle. Alle drei nutzen dieselbe Kappe und dasselbe Klick-Prinzip, unterscheiden sich also nur im Aufbau.
So benutzt du das Gerät
- Kappe abnehmen und die kleine Glaskammer locker mit fein gemahlenem Material füllen.
- Kappe auf die dreiflügelige Auflage setzen, sodass sie gerade sitzt.
- Kappe mit einem Jetflammen-Feuerzeug gleichmäßig erhitzen und das Gerät dabei drehen.
- Beim Klick die Flamme wegnehmen, kurz warten und langsam ziehen.
- Nach dem zweiten Klick nachheizen oder die Kammer noch warm ausleeren.
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